Inhaltsverzeichnis
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Die elektronische Patientenakte (ePA) ist das zentrale Element des digital vernetzten Gesundheitswesens. In ihr sollen alle wichtigen Informationen zum Gesundheitszustand und zur Krankheitsgeschichte eines Patienten gespeichert werden. Für Psychotherapeuten mit Kassensitz ist der Zugriff auf die ePA gesetzlich verpflichtend, aber auch besonders sensibel – denn psychotherapeutische Befunde, Diagnosen und Behandlungsinformationen gehören zu den schützenswertesten Gesundheitsdaten überhaupt. Daher gelten für Psychotherapeuten besondere Informationspflichten, während Patienten verschiedene Möglichkeiten haben, der Nutzung oder Befüllung ihrer ePA zu widersprechen.
In diesem Artikel erfahren Sie, welche Pflichten für Psychotherapeuten gelten, welche Dokumente in die ePA gehören, wie der ePA-Widerspruch geregelt ist und welche technischen Voraussetzungen eine Praxis für die ePA-Nutzung erfüllen muss. Zusätzlich stellen wir Ihnen ein PDF-Muster zur Verfügung, mit dem Sie den Widerspruch eines Patienten gegen das Einstellen psychotherapeutischer Dokumente in dessen ePA einfach dokumentieren können.
*Wenn Sie das Formular absenden, wird Ihre E-Mail-Adresse an Brevo zur Bearbeitung gemäß den Nutzungsbedingungen übertragen.
Was Psychotherapeuten zur ePA wissen müssen
Die elektronische Patientenakte (kurz: ePA) gilt als “Herzstück” der Digitalisierung im Gesundheitswesen. Sie soll medizinische Befunde und Informationen aus vorherigen Behandlungen über Praxis- und Klinikgrenzen hinweg verfügbar machen und dadurch die allgemeine Behandlungsqualität verbessern – indem beispielsweise unnötige Mehrfachuntersuchungen vermieden oder mögliche Wechselwirkungen unterschiedlicher Arzneimittel angezeigt werden.
Gesetzlich Versicherte erhalten automatisch eine ePA von ihrer Krankenkasse, sofern sie der Einrichtung nicht aktiv widersprechen; ein gesonderter Antrag ist nicht erforderlich. Damit gewinnt die ePA auch in der Psychotherapie an Bedeutung. Doch welche Informationen müssen überhaupt in die ePA eingetragen werden? Muss die ePA vor jeder Behandlung gelesen werden? Wie lange dürfen Psychotherapeuten auf ePA-Informationen zugreifen – und welche Rechte haben Patienten? Die wichtigsten Fragen zur ePA in der Psychotherapie beantworten wir in den folgenden Absätzen.
Allgemeines
Funktionsweise
Technische Voraussetzungen
Psychotherapie: Erstattung & Vergütung der ePA
Drei Tipps zur ePA

Was Psychotherapeuten zum ePA‑Widerspruch wissen müssen
Psychotherapeutische Daten gelten als besonders sensibel. Deshalb hat der Gesetzgeber eigene Hinweis- und Dokumentationspflichten für Psychotherapeuten sowie ein mehrstufiges Widerspruchsrecht für Patienten geschaffen. Die folgenden Abschnitte zeigen, welche Möglichkeiten Ihre Patienten haben und wozu Sie als Psychotherapeut verpflichtet sind.
Das RED Muster für den ePA‑Widerspruch
Die Entscheidung Ihres Patienten, der Befüllung der ePA zu widersprechen, sollten Sie möglichst eindeutig und nachvollziehbar festhalten. Deshalb haben wir bei RED ein kostenloses Muster für den ePA-Widerspruch in der Psychotherapie vorbereitet. Die PDF-Vorlage enthält alle relevanten Informationen – und kann bequem in der digitalen Patientenakte Ihrer Praxissoftware abgelegt werden.
Wichtig: Das Muster ist für den Widerspruch gegen das Einstellen psychotherapeutischer Dokumente durch die behandelnde Praxis gedacht. Möchte ein Patient hingegen seiner gesamten ePA widersprechen oder einer bestimmten Einrichtung den Zugriff entziehen, muss dies über die dafür vorgesehenen Wege bei Krankenkasse, Ombudsstelle oder ePA-App erfolgen.
Optimal mit der ePA arbeiten
Die ePA bringt einen zusätzlichen digitalen Prozess in Psychotherapiepraxen. Ob daraus im Alltag ein komplizierter Zusatzaufwand oder ein weitgehend reibungsloser Ablauf mit echtem Mehrwert entsteht, hängt auch von Ihrer technischen Ausstattung ab.
Zum entscheidenden Bindeglied wird dabei die Praxissoftware.
Hier protokollieren Sie Ihre eigene Behandlungsdokumentation, verwalten Patientendaten und befüllen zugleich die ePA Ihrer Patienten. Eine gute Praxissoftware sorgt dafür, dass diese Arbeitsschritte möglichst eng miteinander verzahnt sind – damit Informationen nicht umständlich zwischen verschiedenen Systemen übertragen werden müssen und die Arbeit mit der ePA möglichst selbstverständlich in Ihre bestehenden Abläufe integriert wird.
Wir bei RED haben ein Praxisverwaltungssystem entwickelt, das genau das ermöglicht: RED medical.
Der ePA-Alltag mit RED medical
Weitere Vorteile von RED medical

Die ePA in RED medical
Unsere zertifiziert sichere Praxissoftware erleichtert den Arbeitsalltag vieler Psychotherapeuten – sei es bei der Dokumentation, der Abrechnung oder der ePA-Befüllung. Buchen Sie noch heute einen Termin und lernen Sie RED medical in einer kostenlosen, unverbindlichen Demo kennen.

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Hinweis: RED haftet nicht für die bereitgestellten Inhalte und deren Vollständigkeit. Die Nutzung der Vorlage für den ePA-Widerspruch erfolgt auf eigene Verantwortung.


Über den Autor
Lukas Praller schreibt für RED über digitale Prozesse in psychotherapeutischen Praxen. Zu seinem Fachbereich gehört u. a. das Thema Dokumentation – von der Erstellung allgemeiner Informationsmaterialien bis hin zur spezifischen Ausarbeitung detaillierter Formulare und Protokollvorlagen.

