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Wer sich mit dem Thema Datenmigration beschäftigt, hat eine wichtige Entscheidung bereits getroffen: Die bisher verwendete Praxissoftware soll ersetzt werden. Spätestens in diesem Moment taucht fast immer die gleiche Sorge auf: Was passiert mit all den Patientendaten – und was, wenn beim Umzug etwas verloren geht? Immerhin gilt eine 10-jährige Aufbewahrungspflicht für viele psychotherapeutische Unterlagen.
In diesem Artikel erfahren Sie, wie der Datenumzug technisch abläuft, welche Informationen in der Regel übernommen werden können, wo typische Grenzen liegen und wie Sie den Wechsel so planen, dass Ihre Praxis arbeitsfähig bleibt.
Warum der Datenumzug für viele Psychotherapeuten so heikel ist
Laut einer Umfrage der DPtV von 2024 denkt jede vierte Psychotherapie-Praxis aktuell über einen IT-/PVS-Anbieterwechsel nach. Tatsächlich sind Praxissoftware-Wechsel aber eher selten – viele Praxen arbeiten seit ihrer Gründung mit demselben System. Die Erklärung: Es besteht zwar eine grundsätzliche Wechselbereitschaft, der tatsächliche Schritt wird aber aus Sorge vor intensiven Einarbeitungszeiträumen, potenziellen Abrechnungsproblemen und möglichem Datenverlust immer wieder verschoben.
Ein Praxissoftware-Wechsel ist ein komplexer Vorgang, bei dem der Datenmigration häufig erst im späteren Prozess Beachtung geschenkt wird. Und das, obwohl Ihre digitale Dokumentation die Arbeit der letzten Jahre abbildet – von Erstgesprächen über Krisensituationen bis hin zu Langzeittherapien und Berichten an die Kostenträger. Viele Therapeuten haben das Gefühl: „Wenn hier etwas verloren geht, fehlt nicht nur ein Stück meiner beruflichen Geschichte. Ich könnte auch meine Aufbewahrungspflicht verletzen und mich beim Thema Revisionssicherheit aufs Glatteis begeben.“
Eine gut geplante Datenmigration nimmt genau diese Sorgen ernst. Sie schafft einen klaren Ablauf, macht transparent, welche Daten übernommen werden und wie diese geprüft werden können.

Zentrale Begriffe rund um die Datenmigration
Damit Sie den Ablauf der Datenmigration besser einordnen können, erklären wir die wichtigsten Begriffe im Folgenden kurz und verständlich.
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Deepdive: Technischer Hintergrund zur Datenmigration
Schritt für Schritt: So läuft die Datenmigration in eine neue Praxissoftware
Auf den ersten Blick erscheint ein Wechsel der Praxissoftware simpel: Daten aus dem alten Programm herunterladen, in die neue Software einfügen – fertig. Der Datenmigration wohnt jedoch mehr Komplexität inne, als man zunächst vermuten würde.
Im Kern läuft der Umzug nach einem gut nachvollziehbaren Fahrplan ab:
So läuft die Datenmigration konkret bei RED ab:
Praxissoftware-Wechsel mit RED medical
Was Sie vor dem Praxissoftware-Wechsel wissen sollten
Bevor Sie Ihre Praxissoftware tatsächlich wechseln, hilft ein kurzer Blick hinter die Kulissen: Wie läuft der Datenumzug technisch ab? Welche Daten können ins neue System mitgenommen werden und welche Aufgaben liegen bei wem? Nicht zuletzt geht es darum, den Wechsel so zu planen, dass Ihr Praxisalltag möglichst wenig gestört wird.
Die folgenden Abschnitte fassen diese zentralen Punkte übersichtlich zusammen:

Warum sich der Aufwand meistens lohnt
Auf den ersten Blick wirkt eine Datenmigration vorwiegend wie zusätzlicher Aufwand: Praxisbetrieb stoppen, sich mit Exportformaten beschäftigen und Wechseltermine mit einem neuen Softwareanbieter koordinieren. Wer schon lange mit der selben Praxissoftware arbeitet, braucht zudem ein wenig Mut, Vertrautes loszulassen.
Gleichzeitig eröffnet ein Wechsel die Chance, die digitale Praxisorganisation auf den Stand zu bringen, den Sie sich eigentlich schon länger wünschen. Eine zeitgemäße Praxissoftware kann Abläufe vereinfachen, wiederkehrende Tätigkeiten beschleunigen und Ihnen einen besseren Überblick über aktuell stattfindende Therapien und die nächste Quartalsabrechnung geben. Gerade in der Psychotherapie, wo Leistungen oft über lange Zeiträume laufen, macht es einen großen Unterschied, ob die Software Sie unterstützt – oder ob Sie das Gefühl haben, ständig gegen sie anzukämpfen.
Bei einer sauberen Datenmigration überwiegen die Vorteile einer neuen Praxissoftware. Ihre gewachsene Dokumentation bleibt erhalten, Sie arbeiten aber fortan in einer Umgebung, die grundlegend besser zu Ihrem aktuellen Praxisalltag passt.
Häufige Fragen zur Datenmigration beim Wechsel der Praxissoftware
Wir beantworten typische Fragen, die uns Psychotherapeuten immer wieder stellen – etwa zum Ablauf und der Dauer des Datenumzugs oder zur Rolle des neuen Softwareanbieters.
Praxissoftware-Wechsel mit RED medical: Datenumzug ohne IT-Stress
RED medical ist eine cloudbasierte Praxissoftware, die speziell für Psychotherapeuten entwickelt wurde. Sie läuft im Browser, kommt ohne eigenen Praxisserver aus und ist auf die Arbeitsabläufe psychotherapeutischer Praxen zugeschnitten – von der Dokumentation bis zur Abrechnung.
Beim Thema Datenmigration werden Sie nicht allein gelassen: Gemeinsam klären wir, welche Daten aus Ihrem bisherigen System übernommen werden sollen, wie der Umzug zeitlich sinnvoll geplant werden kann und welche Prüfungen dafür sorgen, dass Sie am ersten Tag im neuen System arbeitsfähig sind.
Das Kundenmanagement von RED begleitet Sie von der ersten Entscheidung bis zur finalen Übergabe Ihrer neuen Praxisumgebung. Gemeinsam planen wir mit Ihnen einen realistischen Umstiegszeitplan und klären alle offenen Fragen. Anschließend werden Sie von unserem Team Schritt für Schritt durch den gesamten Prozess der Datenmigration geführt.

Wie läuft der Wechsel zu RED medical Schritt für Schritt ab?
Eine gelungene Datenmigration ist nur der Anfang
Neben einem harmonischen Praxissoftware-Wechsel profitieren Sie mit RED medical auch von einer spürbaren Erleichterung Ihres Arbeitsalltags:


Über die Autorin
Jenny Ludwig ist PR- und Marketing Managerin bei RED. Sie beschäftigt sich unter anderem mit den organisatorischen und technischen Aufgaben rund um Praxisgründung in der Psychotherapie – von Praxissoftware über Telematikinfrastruktur bis hin zu digitalen Praxisprozessen.

